Das Innere der Insel
Wasser, Berge, Kultstätten und Vegetation
Am 3. Tag unseres Aufenthaltes auf Tahiti sind wir mit einem Allrader ins Innere der Insel gefahren. Kaum die Küstenstrasse verlassen, gibt es nur noch Natur. Wasserfälle stürzen aus großer Höhe herab, Flüsse winden sich durch die Täler, weiten sich aus zu spiegelnden Seen in denen man Aale füttern kann, Stauseen treiben Turbinen an, riesige Pfützen auf den Strassen, Strassenpassagen durch die Flüsse, gurgelnde Bäche, Dampf, Nebel, die ganze Wasservielfalt der Tropen.
Berge und Felsformationen in ungeheurer Formenvielfalt. Krater in den Himmel ragend, mal in den Wolken, mal gegen den blauen Himmel.
Polynesische Kultstätten, es gibt davon 400 auf der Insel, werden 2 x im Jahr zu großen Festen aufgesucht und heilig gehalten und gepflegt. Obwohl die Bevölkerung statistisch zu 75 % Christen sind, gibt es noch immer die Feste der Vorfahren. Da Touristen wenig ins Innere der Insel fahren, finden diese Feste weitgehend unter Ausschluss dieser statt.
Grün, grün, grün in allen Schattierungen und Farbvarianten. Die Vegetation der Tropen ist üppig. Es gibt keine Kontrolle. Munter breiten sich Pflanzen aus Indonesien und anderen Teilen der Erde aus, wie zum Beispiel Bambus, der hier nicht heimisch ist. Für Forscher jedoch ist es nach wie vor ein reiches Feld. Noch immer kann man neue Insektenarten entdecken, Vögel beobachten etc.
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